Wann lohnt es sich einen Rechts­an­walt in Anspruch zu neh­men?

Vie­le Men­schen haben Pro­ble­me die deut­schen Geset­zes­tex­te zu ver­ste­hen. Dies ist gar nicht mal so ver­kehrt. Denn um Anwalt zu wer­den, muss man ein sehr lan­ges und auf­wen­di­ges Stu­di­um absol­vie­ren. Das Stu­di­um ist so schwer, dass vie­le Stu­den­ten vor­zei­tig abbre­chen. Die­je­ni­gen, die das Stu­di­um erfolg­reich abge­schlos­sen haben, dür­fen sich auch als Anwalt krö­nen. In der Tat besit­zen die­se Per­so­nen­grup­pen ein enor­mes Wis­sen an den unter­schied­lichs­ten Geset­zes­tex­ten. Daher soll­te man bei Recht­strei­tig­kei­ten auch die­se Per­so­nen in Anspruch neh­men.

Wann lohnt es sich einen Rechts­an­walt in Anspruch zu neh­men?

Ein wei­te­rer Grund war­um Anwäl­te genutzt wer­den, ist, dass in Deutsch­land der Anwalts­zwang besteht. Ins­be­son­de­re bei den Gerich­ten der zwei­ten und drit­ten Instanz sowie bei den Land­ge­rich­ten gilt der Anwalts­zwang. Dies bedeu­tet, dass die Man­dan­ten nur mit einem Anwalt vor dem Gericht auf­tre­ten dür­fen. Dies sieht prak­tisch so aus, dass eine Par­tei ohne Anwalt behan­delt wird, als wäre sie im Gericht nicht anwe­send. Dies heißt natür­lich auch, dass man ohne einen Anwalt kei­ne Kla­ge erhe­ben kann, kei­ne Anträ­ge stel­len kann und kei­ne Bewei­se anbie­ten kann. Der Anwalts­zwang ist nichts Schlech­tes. Denn dadurch wer­den die Inter­es­sen des Man­dan­ten geschützt.

Ein Anwalt übt zudem auch eine bera­ten­de Funk­ti­on aus. Er zeigt die recht­li­chen Kon­se­quen­zen des Man­dan­ten auf und hilft ihm ähn­li­che Feh­ler in der Zukunft zu ver­mei­den. Wei­ter­hin kann ein Anwalt eine bera­ten­de Funk­ti­on aus­üben, wenn es dar­um geht ein wich­ti­ges Doku­ment zu unter­zeich­nen. Dies kann bei­spiels­wei­se ein Miet­ver­trag sein, ein Tes­ta­ment oder auch eine Nut­zungs­ver­ein­ba­rung. Der Anwalt hilft hier Lücken sowie unwirk­sa­me Regeln auf­zu­de­cken und die­se zu ver­mei­den.

Auch, wenn für die Inan­spruch­nah­me eines Anwalts gezahlt wer­den muss, wird sich die Zusam­men­ar­beit auf jeden Fall loh­nen. Denn ein Anwalt weiß ganz genau Bescheid und kann bei einer guten Bezie­hung zu sei­nem Man­dan­ten sei­ne Inter­es­sen durch­set­zen. In die­sem Zusam­men­hang ist es auch nur der Anwalt, wel­cher das Recht hat Ein­sich­ten bei einer Straf­tat oder bei einem Unfall in staats­an­walt­li­che Akten zu bekom­men. Auch bei ande­ren Aus­künf­ten wie Aus­zü­gen aus dem Mel­de­re­gis­ter oder aus dem Han­dels­re­gis­ter, kann ein Anwalt behilf­lich sein.

Schließ­lich kann es sehr ange­nehm sein einen Anwalt an der Sei­te zu haben. Auch, wenn die Inter­es­sen des Man­dan­ten nicht in allen Fäl­len zu 100 Pro­zent durch­ge­setzt wer­den kön­nen, bemüht sich die Rechts­an­walt Gesell­schafts­recht Ulm das best­mög­li­che Ergeb­nis zu erzie­len.