Vorsteueraufteilung zwischen landwirtschaftlicher Schweinezucht und gewerblicher Schweinemast

Vor­steu­er­auf­tei­lung zwi­schen land­wirt­schaft­li­cher Schwei­ne­zucht und gewerb­li­cher Schweinemast

Ein Land- und Forst­wirt, der einen ‑der Vor­steu­er­pau­scha­lie­rung unter­­lie­­gen­­den- land­wirt­schaft­li­chen Schwei­ne­zucht­be­trieb und dane­ben als Organ­trä­ger einen ‑der Regel­be­steue­rung unter­­lie­­gen­­den- gewerb­li­chen Schwei­ne­mast­be­trieb unter­hält, muss die ein­zel­nen bezo­ge­nen Ein­gangs­leis­tun­gen und damit die ent­spre­chen­den Vor­steu­er­be­trä­ge in die abzieh­ba­ren und die im Rah­men der Vor­steu­er­pau­scha­lie­rung berück­sich­tig­ten auf­tei­len. Für die dem Prin­zip der wirt­schaft­li­chen Zurechnung

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Die Zuchtsau im Anlagevermögen

Die Zucht­sau im Anlagevermögen

Wird für Tie­re (hier: nicht auf­ge­mäs­te­ter Zucht­sau­en) des Anla­ge­ver­mö­gens die Bewer­tungs­frei­heit nach § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genom­men, ist die Höhe der Gewinn­min­de­rung nicht durch einen zu erwar­ten­den Schlacht­wert begrenzt. Ist der Land­wirt berech­tigt, für die Zucht­sau­en die Bewer­tungs­frei­heit gemäß § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch zu neh­men, kann er insoweit

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Genehmigung einer Schweinemastanlage

Geneh­mi­gung einer Schweinemastanlage

Die Außer­voll­zug­set­zung der immis­si­ons­schutz­recht­li­chen Geneh­mi­gung einer Schwei­ne­mast­an­la­ge kann nicht erfol­gen, wenn die nach § 35 Abs. 1 Bau­GB not­wen­di­ge aus­rei­chen­de Erschlie­ßung des Vor­ha­bens gesi­chert ist und kei­ne schäd­li­chen Umwelt­ein­wir­kun­gen i.S.d. § 35 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 Bau­GB vom Vor­ha­ben aus­ge­hen; also eine Beein­träch­ti­gung öffent­li­cher Belan­ge nicht vor­liegt. Mit die­ser Begrün­dung hat das

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Jedes einzelne Ferkel

Jedes ein­zel­ne Ferkel

“Wirt­schafts­gut” i.S. des § 15a Abs. 1 und 2 UStG und des § 44 Abs. 1 UStDV ist bei Mast­schwei­nen (Fer­keln), die für das Unter­neh­men bezo­gen wor­den sind, das ein­zel­ne Fer­kel. Ändern sich bei einem Wirt­schafts­gut, das nur ein­ma­lig zur Aus­füh­rung von Umsät­zen ver­wen­det wird, die für den ursprüng­li­chen Vor­steu­er­ab­zug maß­ge­ben­den Ver­hält­nis­se, ist

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Naturschutz gegen Schweinestall

Natur­schutz gegen Schweinestall

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück hat im einst­wei­li­gen Rechts­schutz­ver­fah­ren dem Antrag eines aner­kann­ten Natur­schutz­ver­eins statt­ge­ge­ben, der sich gegen die Erwei­te­rung eines Sau­en- und Fer­kel­stal­les im Land­kreis Osna­brück gewandt hat­te. Der Natur­schutz­ver­ein hat­te gel­tend gemacht, die dem Land­wirt vom Land­kreis Osna­brück erteil­te Ände­rungs­ge­neh­mi­gung zur Erwei­te­rung sei­ner Sau­en- und Fer­kel­hal­tung um ca. 75 Sauen

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Erweiterung eines Schweinestalls

Erwei­te­rung eines Schweinestalls

Ein aner­kann­ter Natur­schutz­ver­ein kann sich gegen die einem Land­wirt erteil­te Erlaub­nis zur Erwei­te­rung eines Sauen­stalls und Fer­kel­stalls mit dem Ein­wand weh­ren, die­se Erwei­te­rung des Schwei­ne­stalls ver­let­ze umwelt­recht­li­che Vor­schrif­ten. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück ent­schie­de­nen Ver­fah­ren des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes hat­te der Natur­schutz­ver­ein gel­tend gemacht, die dem Land­wirt vom Land­kreis Osnabrück

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Geruchsprognose für den Schweinestall

Geruchs­pro­gno­se für den Schweinestall

Zu den Anfor­de­run­gen an eine Geruchs­pro­gno­se im immis­si­ons­schutz­recht­li­chen Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren für einen Schwei­ne­stall im sog. Über­schrei­tungs­ge­biet muss­te jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg in einem bei ihm anhän­gi­gen Ver­fah­ren Stel­lung neh­men – und ver­sag­te einen Anspruch auf die Ertei­lung von immis­si­ons­schutz­recht­li­chen Geneh­mi­gun­gen für die geplan­ten Schwei­ne­mast­stäl­le: Rechts­grund­la­ge für die gel­tend gemach­ten Geneh­mi­gungs­an­sprü­che ist

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Immissionsschutzrechtliche Prüfung für Stallneubauten

Immis­si­ons­schutz­recht­li­che Prü­fung für Stallneubauten

Stall­neu­bau­ten für die Schwei­ne­mast unter­lie­gen einer erwei­ter­ten immis­si­ons­schutz­recht­li­che Prü­fung. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg die Kla­gen zwei­er Tier­hal­te­rin­nen auf Ertei­lung von immis­si­ons­schutz­recht­li­chen Geneh­mi­gun­gen für die Errich­tung und den Betrieb je eines Schwei­ne­mast­stal­les mit rund 2.000 Tier­plät­zen abge­wie­sen. Die Klä­ge­rin­nen bean­trag­ten Ende 2006 beim Land­kreis Clop­pen­burg die Genehmigungen

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GIRL und die Schweinemast-Gerüche

GIRL und die Schweinemast-Gerüche

In vie­len Bun­des­län­dern wur­de inzwi­schen die vom Län­der­aus­schuss für Immis­si­ons­schutz (LAI) erstell­te Geruch­si­m­­mis­­si­ons-Rich­t­­li­­nie (GIRL), im Lang­ti­tel „Fest­stel­lung und Beur­tei­lung von Geruchsim­mis­sio­nen” durch ent­spre­chen­de Erlas­se oder Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten ein­ge­führt, so auch in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len. Die Geruch­si­m­­mis­­si­ons-Rich­t­­li­­nie dient der Erfas­sung und Beur­tei­lung von Gerü­chen als Immis­si­on nach § 3 BIm­SchG. In Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len etwa lös­te sie

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Schweinemast mit Biogasanlage

Schwei­ne­mast mit Biogasanlage

Die Rege­lun­gen in § 1 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 2 der 4. BIm­SchV haben, wie aus dem Umkehr­schluss von § 1 Abs. 4 der 4. BIm­SchV folgt, nur für sol­che Anla­gen­tei­le oder Neben­ein­rich­tun­gen Bedeu­tung, die nicht schon von sich aus nach dem Bun­­­des-Immis­­si­on­s­­schut­z­­ge­­setz geneh­mi­gungs­be­dürf­tig sind. Für die übri­gen Anla­gen ent­hält § 1 Abs. 4 der 4.

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Schweinestall (neu) ./. Hotel (alt) = Landleben (heute)

Schwei­ne­stall (neu) ./​. Hotel (alt) = Land­le­ben (heu­te)

Schwei­ne­stäl­le und Hüh­ner­stäl­le und die von ihnen aus­ge­hen­de Geruchs­be­läs­ti­gung sind Legen­de. Aber nicht immer zieht der Stall mit sei­nem ein­schlä­gi­gen Geruch den Kür­ze­ren, etwa dann nicht, wenn der Schwei­ne­ge­ruch auf dem Lan­de ortüb­lich ist. So hat jetzt etwa das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver den Eil­an­trag eines Hotel­be­sit­zers gegen die Bau­ge­neh­mi­gung für einen Schweinestall

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Vorsteuerberichtigung für eine Schweinefütterungsanlage

Vor­steu­er­be­rich­ti­gung für eine Schweinefütterungsanlage

Ändern sich bei einem Wirt­schafts­gut inner­halb von fünf Jah­ren nach der erst­ma­li­gen Ver­wen­dung die für den ursprüng­li­chen Vor­steu­er­ab­zug maß­ge­ben­den Ver­hält­nis­se, ist die Vor­steu­er nach § 15a UStG zeit­an­tei­lig zu berich­ti­gen. Für Grund­stü­cke und ihre wesent­li­chen Bestand­tei­le beträgt die­ser Berich­ti­gungs­zeit­raum sogar zehn Jah­ren. Für Betriebs­vor­rich­tun­gen, die als wesent­li­che Bestand­tei­le auf Dauer

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Der Schlachtwert einer Zuchtsau – steuerlich gesehen

Der Schlacht­wert einer Zucht­sau – steu­er­lich gesehen

Ein Schwei­ne­züch­ter ist nach einem Urteil des Schles­­wig-Hol­stei­­ni­­schen Finanz­ge­richts berech­tigt, Zucht­sau­en durch Inan­spruch­nah­me der Bewer­tungs­frei­heit gem. § 6 Abs. 2 EStG auf einen Erin­ne­rungs­wert von 1,00 € abzu­schrei­ben. Nach § 6 Abs. 2 EStG kön­nen die Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten von abnutz­ba­ren beweg­li­chen Wirt­schafts­gü­tern des Anla­ge­ver­mö­gens, die einer selb­stän­di­gen Nut­zung fähig sind, im Wirt­schafts­jahr der Herstellung

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Abluftreinigungsanlage für Schweinestall

Abluft­rei­ni­gungs­an­la­ge für Schweinestall

Ein Tier­hal­ter kann eine bau- oder immis­si­ons­schutz­recht­li­che Geneh­mi­gung für eine kos­ten­güns­ti­ge­re Abluft­rei­ni­gungs­an­la­ge als Ersatz für die ursprüng­lich in sei­ner Geneh­mi­gung der Schwei­ne­mast­an­la­ge gefor­der­te mehr­stu­fi­ge Abluft­rei­ni­gungs­an­la­ge nur erlan­gen, wenn er nach­weist, dass die begehr­te Abluft­rei­ni­gungs­an­la­ge in glei­cher Wei­se schäd­li­che Umwelt­ein­wir­kun­gen für die umlie­gen­de Wohn­be­bau­ung ver­hin­dert. Bei ver­blei­ben­den Tier­ge­rü­chen im Rein­gas ist

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