Rohmilch-Abgabe am Ort des Milcherzeugungsbetriebs

Roh­milch-Abga­be am Ort des Milcherzeugungsbetriebs

Wenn ein land­wirt­schaft­li­cher Betrieb mit meh­re­ren Betriebs­stät­ten das Milch­vieh nicht am Stamm­sitz hält, darf er Roh­milch nur dort an Ver­brau­cher abge­ben, wo er die Milch tat­säch­lich gewinnt. Nur die­ser Stand­ort ist als „Milch­er­zeu­gungs­be­trieb“ im Sin­ne der Aus­nah­me­re­ge­lung für eine „Milch-ab-Hof-Abga­­be“ anzu­se­hen. Dadurch ist ein land­wirt­schaft­li­cher Betrieb nicht in sei­ner durch

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Vereinbarkeit der Milchabgabenregelungen mit europäischen Unions- und deutschem Verfassungsrecht

Ver­ein­bar­keit der Milch­ab­ga­ben­re­ge­lun­gen mit euro­päi­schen Uni­ons- und deut­schem Verfassungsrecht

Die Ver­ein­bar­keit der Vor­schrif­ten über die Milch­ab­ga­be mit höher­ran­gi­gem Recht ist wie­der­holt Gegen­stand höchst­rich­ter­li­cher Ent­schei­dun­gen gewe­sen. So hat der Bun­des­fi­nanz­hof bereits zur frü­he­ren Milch-Garan­­tie­­men­­gen-Ver­­or­d­­nung ‑MGV- ent­schie­den, dass § 8 Abs. 1 Satz 1 und § 12 Abs. 2 Satz 1 des Geset­zes zur Durch­füh­rung der Gemein­sa­men Markt­or­ga­ni­sa­tio­nen ‑MOG a.F.- aus­rei­chend bestimm­te Ermäch­ti­gungs­grund­la­gen i.S. des Art.

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Streichfähige Nicht-Butter

Streich­fä­hi­ge Nicht-Butter

Unter der Bezeich­nung “poma­zán­ko­vé más­lo” (streich­fä­hi­ge But­ter) darf ein Milch­er­zeug­nis nicht ver­mark­tet wer­den, wenn es nicht als But­ter ein­ge­stuft ist. Da die Tsche­chi­sche Repu­blik die Ver­mark­tung des betref­fen­den Erzeug­nis­ses unter die­ser Bezeich­nung zuge­las­sen hat, liegt ein Ver­stoß gegen ihre uni­ons­recht­li­chen Ver­pflich­tun­gen aus der Ver­ord­nung über die ein­heit­li­che GMO vor. So die

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Umstellung weg von der Milcherzeugung

Umstel­lung weg von der Milcherzeugung

Eine Umstel­lung im Sin­ne des Art. 23 Abs. 2 Ver­ord­nung (EG) Nr. 795/​2004 und § 17 Abs. 1 Betr­Präm­Durch­fV erfor­dert nicht, dass die für die Milch­er­zeu­gung ver­wen­de­ten Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten unmit­tel­bar für die ande­re (umge­stell­te) Erzeu­gung genutzt wer­den und damit eine Umnut­zung die­ser Kapa­zi­tä­ten gege­ben ist. Die Höhe des betriebs­in­di­vi­du­el­len Betra­ges rich­tet sich im Falle

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