Die Geruchsemissionen einer Kompostierungsanlage

Die Geruchsemissionen einer Kompostierungsanlage

Eine atyp­is­che, von Nr. 5.04.08.5 Abs. 2 Buchst. c Satz 3 TA Luft nicht erfasste Fallgestal­tung kann nicht schon dann bejaht wer­den, wenn die von der Kom­postierungsan­lage aus­ge­hende Geruch­szusatz­be­las­tung als irrel­e­vant im Sinne der Geruch­sim­mis­­sions-Richtlin­ie (GIRL) anzuse­hen ist; die Anlage muss auch unter Berück­sich­ti­gung der Geruch­se­mis­sio­nen atyp­isch sein. Ob eine

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Geruchsprognose für den Schweinestall

Geruchsprognose für den Schweinestall

Zu den Anforderun­gen an eine Geruch­sprog­nose im immis­sion­ss­chutzrechtlichen Genehmi­gungsver­fahren für einen Schweinestall im sog. Über­schre­itungs­ge­bi­et musste jet­zt das Ver­wal­tungs­gericht Old­en­burg in einem bei ihm anhängi­gen Ver­fahren Stel­lung nehmen – und ver­sagte einen Anspruch auf die Erteilung von immis­sion­ss­chutzrechtlichen Genehmi­gun­gen für die geplanten Schweine­mast­ställe: Rechts­grund­lage für die gel­tend gemacht­en Genehmi­gungsansprüche ist

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Die Herstellungskosten eines Güllekellers

Die Herstellungskosten eines Güllekellers

Die Her­stel­lungskosten eines Güllekellers gehören zu den Gebäude­herstel­lungskosten, soweit die Bauteile des Kellers auch dem darüber liegen­den Gebäude dienen. Die Zuord­nung von betrieblichen Aufwen­dun­gen zu den Gebäude­herstel­lungskosten und zu Betrieb­svor­rich­tun­gen erfol­gt auch ertrag­s­teuer­lich nach den Grund­sätzen des § 68 BewG, so das Nieder­säch­sis­che Finanzgericht in einem aktuellen Urteil. Nach §

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Immissionsschutzrechtliche Prüfung für Stallneubauten

Immissionsschutzrechtliche Prüfung für Stallneubauten

Stall­neubaut­en für die Schweine­mast unter­liegen ein­er erweit­erten immis­sion­ss­chutzrechtliche Prü­fung. Mit dieser Begrün­dung hat jet­zt das Ver­wal­tungs­gericht Old­en­burg die Kla­gen zweier Tier­hal­terin­nen auf Erteilung von immis­sion­ss­chutzrechtlichen Genehmi­gun­gen für die Errich­tung und den Betrieb je eines Schweine­mast­stalles mit rund 2.000 Tier­plätzen abgewiesen. Die Klägerin­nen beantragten Ende 2006 beim Land­kreis Clop­pen­burg die Genehmi­gun­gen

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GIRL und die Schweinemast-Gerüche

GIRL und die Schweinemast-Gerüche

In vie­len Bun­deslän­dern wurde inzwis­chen die vom Län­der­auss­chuss für Immis­sion­ss­chutz (LAI) erstellte Geruch­sim­mis­­sions-Richtlin­ie (GIRL), im Langti­tel „Fest­stel­lung und Beurteilung von Geruch­sim­mis­sio­nen” durch entsprechende Erlasse oder Ver­wal­tungsvorschriften einge­führt, so auch in Nor­­drhein-West­­­falen. Die Geruch­sim­mis­­sions-Richtlin­ie dient der Erfas­sung und Beurteilung von Gerüchen als Immis­sion nach § 3 BIm­SchG. In Nor­­drhein-West­­­falen etwa löste

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Schweinestall (neu) ./. Hotel (alt) = Landleben (heute)

Schweinestall (neu) ./. Hotel (alt) = Landleben (heute)

Schweineställe und Hüh­n­er­ställe und die von ihnen aus­ge­hende Geruchs­beläs­ti­gung sind Leg­ende. Aber nicht immer zieht der Stall mit seinem ein­schlägi­gen Geruch den Kürz­eren, etwa dann nicht, wenn der Schwei­negeruch auf dem Lande ortüblich ist. So hat jet­zt etwa das Ver­wal­tungs­gericht Han­nover den Eilantrag eines Hotelbe­sitzers gegen die Bau­genehmi­gung für einen

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