Der Wegfall der Hofeigenschaft im Erbfall

Der Weg­fall der Hof­ei­gen­schaft im Erb­fall

Ob beim Erb­fall trotz des im Grund­buch ein­ge­tra­ge­nen Hof­ver­merks die Hof­ei­gen­schaft ent­fal­len war, beur­teilt sich danach, ob der Erb­las­ser den land­wirt­schaft­li­chen Betrieb end­gül­tig ein­ge­stellt hat­te. Die Hof­ei­gen­schaft kann auch bei fort­be­stehen­dem Hof­ver­merk ent­fal­len, wenn kei­ne land­wirt­schaft­li­che Besit­zung mehr vor­han­den ist. Maß­geb­lich ist inso­weit, ob die land­wirt­schaft­li­che Betriebs­ein­heit im Zeit­punkt des

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Hofzugehörigkeitsvermerke

Hof­zu­ge­hö­rig­keits­ver­mer­ke

Die zu einem Hof des­sel­ben Eigen­tü­mers gehö­ren­den Grund­stü­cke sind auf Ersu­chen des Land­wirt­schafts­ge­richts grund­sätz­lich auf einem beson­de­ren Grund­buch­blatt ein­zu­tra­gen (§ 7 Abs. 1 HöfeV­fO); schei­tert dies jedoch dar­an, dass bei einer Zusam­men­schrei­bung Ver­wir­rung nach § 4 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Abs. 1 GBO zu besor­gen wäre, ist die Hof­zu­ge­hö­rig­keit ent­spre­chend § 6 Abs. 4 HöfeV­fO aus­nahms­wei­se

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