Dauergrünland — und der Verkauf von “Ackerstatusrechten”

Der “Verkauf von Ack­er­sta­tus­recht­en für land­wirtschaftliche Nutzflächen” ist keine der Umsatzbesteuerung nach Durch­schnittsätzen unter­liegende land­wirtschaftliche Dien­stleis­tung. Die Verpflich­tung zur Anlage und zum Erhalt von Dauer­grün­land durch einen Land­wirt zugun­sten eines anderen Land­wirts, um diesem eine Genehmi­gung gemäß § 2 der Dauer­­grün­­land-Erhal­­tungsverord­­nung für Schleswig-Hol­stein (DGL-VO SH) zum Umbruch von Dauer­grün­land zu

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Verpachtung von Grundbesitz an Pauschallandwirte — und die Option des Verpächters zur Umsatzsteuer

Ver­pachtet ein Unternehmer ein Grund­stück an einen Land­wirt, der seine Umsätze gemäß § 24 Abs. 1 UStG nach Durch­schnittssätzen ver­s­teuert, kann der Ver­pächter nicht auf die Steuer­frei­heit sein­er Umsätze nach § 9 Abs. 2 Satz 1 UStG verzicht­en1. Bei der Ver­pach­tung von Grundbe­sitz an sog. Pauschal­land­wirte darf der Ver­pächter mithin

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Hinweispflicht des Finanzamtes beim Wegfall der Besteuerung nach Durchschnittssätzen

Ein­er Mit­teilung nach § 13a Abs. 1 Satz 2 EStG bedarf es, wenn die Voraus­set­zun­gen für die Gewin­ner­mit­tlung nach Durch­schnittssätzen zunächst vorgele­gen haben und sodann in einem späteren Wirtschaft­s­jahr wegge­fall­en sind. Dies gilt auch für den Fall, dass die Voraus­set­zun­gen für eine Besteuerung nach Durch­schnittssätzen auf­grund ein­er Geset­zesän­derung ent­fall­en sind1.

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Die Versicherungsentschädigung als Sondergewinn in der Gewinnermittlung

Gewinne aus Entschädi­gun­gen, die für die Zer­störung eines Wirtschaftsguts des Anlagev­er­mö­gens durch höhere Gewalt (hier: durch eine Brand­ver­sicherung) geleis­tet wer­den, sind als Son­dergewinne gemäß § 13a Abs. 6 Satz 1 Nr. 4 EStG in den Durch­schnittssatzgewinn gemäß § 13a Abs. 3 EStG einzubeziehen. Die Ver­sicherungsentschädi­gung ist nicht mit dem Grund­be­trag

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