Holzhackschnitzel aus der Forstwirtschaft - und die Umsatzsteuer

Holz­hack­schnit­zel aus der Forst­wirt­schaft – und die Umsatz­steu­er

Die Lie­fe­rung von aus bei Wald­ar­bei­ten ange­fal­le­nem Holz gewon­ne­nen Holz­hack­schnit­zel unter­liegt nicht dem ermä­ßig­ten Steu­er­satz gemäß Nr. 48 der Anla­ge 2 zu § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG. Aus Roh­holz gewon­ne­ne Holz­hack­schnit­zel sind zoll­ta­rif­lich ‑je nach Hol­z­art- ent­we­der in die Unter­pos. 4401 21 KN (Nadel­holz in Form von Schnit­zeln) oder in die

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Die forstwirtschaftliche Fläche - und ihre Bewertung in der Grundsteuer

Die forst­wirt­schaft­li­che Flä­che – und ihre Bewer­tung in der Grund­steu­er

Zum Unland i.S. des § 45 BewG gehö­ren Flä­chen, die auf­grund ihrer natür­li­chen Gege­ben­hei­ten nicht bewirt­schaf­tet wer­den kön­nen, also nicht kul­tur­fä­hig sind. Der Umstand, dass die Bewirt­schaf­tung einer Flä­che unwirt­schaft­lich ist und die Kos­ten den Ertrag über­stei­gen, reicht nicht aus, um die Flä­che als Unland ein­zu­ord­nen. Steu­er­ge­gen­stand der Grund­steu­er sind

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Keine Grunderwerbsteuer für den Haubergkomplex

Kei­ne Grund­er­werb­steu­er für den Hau­berg­kom­plex

Der Erwerb von Hau­bergs­an­tei­len unter­liegt nicht der Grund­er­werb­steu­er. Nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG unter­liegt ein Kauf­ver­trag oder ein ande­res Rechts­ge­schäft, das den Anspruch auf Über­eig­nung eines inlän­di­schen Grund­stücks begrün­det, der Grund­er­werb­steu­er. Nach § 2 Abs. 1 Satz 1 GrEStG sind unter Grund­stü­cken i.S. des GrEStG Grund­stü­cke i.S. des bür­ger­li­chen Rechts zu ver­ste­hen. Der

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Übertragung eines Forstbetriebs unter Nießbrauchsvorbehalt - und die generationen- und betriebsübergreifende Totalgewinnprognose

Über­tra­gung eines Forst­be­triebs unter Nieß­brauchs­vor­be­halt – und die genera­tio­nen- und betriebs­über­grei­fen­de Total­ge­winn­pro­gno­se

Bei einem Forst­be­trieb ist die Total­ge­winn­pro­gno­se grund­sätz­lich genera­tio­nen­über­grei­fend über den Zeit­raum der durch­schnitt­li­chen Umtriebs­zeit des dar­in vor­herr­schen­den Baum­be­stands zu erstre­cken. Dies gilt zugleich betriebs­über­grei­fend auch dann, wenn der Forst­be­trieb zunächst unter Nieß­brauchs­vor­be­halt an die nächs­te Genera­ti­on über­tra­gen wird. Die Total­ge­winn­pro­gno­se ist dann unge­ach­tet der Ent­ste­hung zwei­er Forst­be­trie­be für einen fik­ti­ven

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Waldumwandlung - und die Ersatzzahlung für nicht durchführbare Ausgleichsmaßnahmen

Wald­um­wand­lung – und die Ersatz­zah­lung für nicht durch­führ­ba­re Aus­gleichs­maß­nah­men

Die Ersatz­zah­lung für nicht durch­führ­ba­re Aus­­­gleichs- und Ersatz­maß­nah­men nach Wald­um­wand­lung kann gemäß § 15 Abs. 6 Satz 2 BNatSchG eine Wert­min­de­rung der Aus­gleichs­flä­che berück­sich­ti­gen, die sich aus der Dif­fe­renz der fik­ti­ven Boden­ver­kehrs­wer­te vor Erwerb der Flä­che und nach Durch­füh­rung der Aus­gleichs­maß­nah­men bemisst. Zu fra­gen ist danach, wel­chen Geld­be­trag ein Ein­griffs­ver­ur­sa­cher typi­scher­wei­se auf­brin­gen

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Das Fällen eines Baumes

Das Fäl­len eines Bau­mes

Im Win­ter ist die Zeit, in der Bäu­me beschnit­ten oder gefällt wer­den dür­fen. Da im Holz dann wenig Was­ser vor­han­den ist. Dar­über hin­aus sind die Laub­bäu­me kahl. Ein wei­te­rer Grund, der das Fäl­len von Bäu­men ein­schränkt, ist der Vogel­schutz. Beson­ders nis­ten­de Vögel wer­den durch das Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz dadurch geschützt, dass zwi­schen

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Einschlag in stehendes Holz - und die Buchwertabspaltung

Ein­schlag in ste­hen­des Holz – und die Buch­wert­ab­spal­tung

Das ste­hen­de Holz ist ein vom Grund und Boden getrennt zu bewer­ten­des Wirt­schafts­gut. Wirt­schafts­gut ist nicht der ein­zel­ne Baum und auch nicht der gesam­te Baum­be­stand im Eigen­tum des Steu­er­pflich­ti­gen. Als Wirt­schafts­gut ist der in einem selb­stän­di­gen Nut­­zungs- und Funk­ti­ons­zu­sam­men­hang ste­hen­de Baum­be­stand anzu­se­hen, der sich durch geo­gra­phi­sche Fak­to­ren, die Holz­art­zu­sam­men­set­zung oder

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Erstaufforstung - und der Ersatz von Wildschäden

Erst­auf­fors­tung – und der Ersatz von Wild­schä­den

§ 32 Abs. 2 Satz 1 BJagdG ist, soweit Wild­scha­den an Forst­kul­tu­ren, die durch Ein­brin­gen ande­rer als der im Jagd­be­zirk vor­kom­men­den Haupt­holz­ar­ten einer erhöh­ten Gefähr­dung aus­ge­setzt sind, nur bei Her­stel­lung übli­cher Schutz­vor­rich­tun­gen ersetzt wird, nicht ana­log auf soge­nann­te Erst­auf­fors­tun­gen anwend­bar, bei denen erst­mals im Jagd­be­zirk ein Forst­be­stand geschaf­fen wird und des­halb kei­ne

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Die Mitgliedschaft in einem Realverband (Forstgenossenschaft) – und ihre Übertragbarkeit

Die Mit­glied­schaft in einem Real­ver­band (Forst­ge­nos­sen­schaft) – und ihre Über­trag­bar­keit

Die in der Sat­zung einer Forst­ge­nos­sen­schaft gere­gel­te Beschrän­kung der Über­trag­bar­keit von Ver­bands­an­tei­len auf Per­so­nen, die in bestimm­ten Gemein­den Eigen­tü­mer von Wohn­haus­grund­stü­cken sind, ist grund­sätz­lich zuläs­sig. Die vor­lie­gen­de Beschrän­kung der Über­trag­bar­keit von Ver­bands­an­tei­len ver­stößt nicht gegen die Eigen­tums­ga­ran­tie des Grund­ge­set­zes. Sie dient der Siche­rung der Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Forst­ge­nos­sen­schaft als Kör­per­schaft des

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Ersatzlandbeschaffung – und die Privilegierung eines Forstbetriebes bei der Grundstücksverkehrsgenehmigung

Ersatz­land­be­schaf­fung – und die Pri­vi­le­gie­rung eines Forst­be­trie­bes bei der Grund­stücks­ver­kehrs­ge­neh­mi­gung

Die Ersatz­land­be­schaf­fung nach § 8 Nr. 7 b GrdstVG ist eben­so wie die Ersatz­land­be­schaf­fung nach § 8 Nr. 7 a GrdstVG nur dann pri­vi­le­giert, wenn Ersatz­land zu Zwe­cken der Eigen­be­wirt­schaf­tung erwor­ben wird. Ein akti­ver eigen­wirt­schaf­ten­der Forst­be­trieb in der Rechts­form einer eGmbH ist für den Erwerb land­wirt­schaft­li­cher Nutz­flä­chen im Rah­men von § 9 I Nr. 1 GrdstVG

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Entschädigung für Aufforstung landwirtschaftlicher Flächen

Ent­schä­di­gung für Auf­fors­tung land­wirt­schaft­li­cher Flä­chen

Soweit ein Ent­gelt für die Umwand­lung land­wirt­schaft­li­cher in forst­wirt­schaft­li­che Nutz­flä­chen gezahlt wur­de, ist es nicht den Gewin­nen aus forst­wirt­schaft­li­cher Nut­zung zuzu­ord­nen und im Fal­le der Gewinn­ermitt­lung nach Durch­schnitts­sät­zen (§ 13a EStG) durch den Grund­be­trag abge­gol­ten. Soweit das Ent­gelt der Auf­fors­tung zuzu­ord­nen war, kann es die Her­stel­lungs­kos­ten für das neu geschaf­fe­ne

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Veräußerungsgewinn bei einem forstwirtschaftlichen Betrieb

Ver­äu­ße­rungs­ge­winn bei einem forst­wirt­schaft­li­chen Betrieb

Auch der Anteil des Gewinns aus der Ver­äu­ße­rung eines forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs, der auf einen dort vor­han­de­nen Boden­schatz (hier: Kalk­vor­kom­men) ent­fällt, ist ein Teil des Ver­äu­ße­rungs­ge­winns. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs bil­den Boden­schät­ze wie z.B. Sand- und Kies­vor­kom­men grund­sätz­lich bür­­ger­­lich-rech­t­­lich und auch steu­er­recht­lich mit dem Grund und Boden eine Ein­heit, solan­ge

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Betriebsausgabenpauschsatz von Einnahmen aus Kalamitätsnutzungen

Betriebs­aus­ga­ben­pausch­satz von Ein­nah­men aus Kala­mi­täts­nut­zun­gen

Kala­mi­täts­nut­zun­gen in Forst­be­trie­ben sind sol­che Holz­nut­zun­gen, die durch Ein­wir­kung höhe­rer Gewalt ent­stan­den sind, also etwa durch Eis- oder Schnee­bruch, durch Wind­bruch oder Wind­wurf, durch Insek­ten­fraß oder durch ein ande­res Natur­er­eig­nis, das in sei­nen Fol­gen die­sen Ereig­nis­sen gleich­kommt. Für Kala­mi­täts­nut­zun­gen kom­men unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen ermä­ßig­te Steu­er­sät­ze nach § 34b EStG sowie

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